10. Juni 2010
Präsentation der Heimattage Markgräflerland in Berlin
Mit großem Erfolg präsentierten sich in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin die Markgräfler Heimattage-Gemeinden anlässlich eines Parlamentarischen Abends, zu dem die Landesvertretung eingeladen hatte. Neben Bürgermeister Dr. René Lohs, der das Markgräflerland vertrat, waren von der Geschäftsstelle Heimattage Müllheims Kulturdezernentin, Andrea Fahrnholz, Heimattagemitorganisator Holger Lauer, Museumsleiter Jan Merk und die Geschäftsführerin der Badenweiler Thermen und Touristik, Kornelia Harff-Asch, mit in Berlin.
Den Abend eröffneten Ministerialdirektor Andreas Schütze mit Grüßen des Ministers Reinhardt und Bürgermeister Dr. Lohs, der in seiner Rede auf die Vorzüge der Region Markgräflerland abhob, die landschaftlichen Schätze, die Lebensqualität, das Klima, die besonderen kulinarischen Genüsse erläuterte und zu den Heimattagen überleitete: er gab Informationen zu den Veranstaltungen der Heimattage und lud besonders zum Höhepunkt im September, zu den Landesfesttagen von 10. bis 12. September ins Markgräflerland ein.
Ministerialdirektor Andreas Schütze betonte die Besonderheit, dass neun Kommunen gemeinsam dieses große Projekt »Heimattage« durchführen und sagte, dass diese einzigartige interkommunale Zusammenarbeit Modellcharakter für zukünftige Kooperationen hätte.
In der Landesvertretung Baden-Württemberg waren 860 Rückmeldungen geladener Personen eingegangen, schon früh am Abend füllten sich die Räumlichkeiten der Landesvertretung, so dass die Veranstalter davon ausgehen, rund 900 Besucher vor Ort begrüßt zu haben. Viele Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Abgeordnete und Delegierte, aber auch zahlreiche Medien- und Pressevertreter sowie Personen aus den Bereichen Film und Fernsehen waren anwesend. Besonders erfreulich war, dass eine Berliner Regisseurin mit Dr. Lohs Kontakt aufnahm und plant einen Kinofilm zu produzieren, in dem das Markgräflerland der Schauplatz werden soll.
Darüber hinaus waren auch sehr viele Personen des öffentlichen Lebens und viele Baden-Württemberger Landsleute, die in Berlin Ihre Heimat haben, zugegen und brachten ihre enge Verbundenheit mit Baden-Württemberg zum Ausdruck.
Rege Aufmerksamkeit erfuhr der Informationsstand der Heimattage, an dem Andrea Fahrnholz, Leiterin der Geschäftsstelle Heimattage, gemeinsam mit Kornelia Harff-Asch, Geschäftsführerin der Badenweiler Thermen und Touristik, Prospektmaterial der Region Markgräflerland und der Heimattage präsentierten. Besonders wurde auf die nächste Heimattage-Veranstaltung, »Baden-Württemberg ist gesund und fit«, die Anfang Juli in Badenweiler stattfindet, hingewiesen.
In das Leben und Werk Julius Kibiger führte Jan Merk, Leiter des Markgräfler Museums Müllheim ein, der gleichzeitig abhob auf die Traditionen und Besonderheiten des Markgräflerlandes als Künstlerland. Neben Kibiger seien nur ein paar weitere Vertreter der Kunst genannt, die belegen, wie sehr das Markgräflerland Künstler anzog und auch heute noch anzieht: Emil Bizer, René Schickele, Dietmar Josef Zapf, Robert Gernhard und viele mehr. Hans-Werner Oettlin gab Mundartgedichte zum Besten und eröffnete Einblicke in die Sprache und das Leben Johann-Peter Hebels, dessen 250. Geburtstag man in diesem Jahr begeht.
Rund 30 Kibigerbilder, Ölgemälde, Zeichnungen und Aquarelle, die alle aus dem Privatbesitz der Familie Sehringer stammen, waren bei den Besuchern sehr gefragt und gaben stimmungsvolle Blicke des Markgräflerlandes.
Die Besucher kamen in den Genuss verschiedener edler Tropfen des Markgräfler Wein e.V., der von seiner Vorsitzenden, Claudia Schlumberger-Bernhart repräsentiert wurde. Das Buffet, von dem Küchenteam der Landesvertretung vorzüglich zubereitet, enthielt viele regionale Gaumenfreuden und stimmte auf das Genießerland Markgräflerland ein. Stimmungsvolle Musik der Jazzband Stand-Arts aus Berlin sorgte für Hörgenuss und rundete den für die Markgräfler Delegation sehr erfolgreichen Abend unter dem Motto »Heimat der Sinne« ab.